Oktober 2018

MARCO POLO

ON TOUR

MERCEDES-BENZ

Goran golik und seine frau barbara reisen gerne unabhängig von fixen unterkünften, wollen aber trotzdem auch im stadtgewühl mobil sein. das muss kein unerfüllbarer wunsch sein.


D

Der 45-jährige Grafikdesigner relativiert schnell – man reise schließlich nicht bloß aus Jux und Tollerei. Es gilt, die

15-jährige Tochter Anastasia, eine Seglerin auf höchstem sportlichem Niveau zu Sport-events wie der Zoom8-Weltmeister- schaft in Lohja, Finnland, zu begleiten. Schon 2017 gab es den Trip zur Weltmeisterschaft, damals in Schweden. Und zwi-

schendurch fand eine Europameisterschaft in Spanien statt. Es ist nicht immer alles nur Spaß, wenn die Familie Golik verreist, auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht.

Deshalb haben sich die Goliks eine Reise-Infrastruktur geschaffen, die es auch auf den zweiten und dritten Blick spaßig bleiben lässt.

Und in deren Zentrum steht eine Mercedes-Benz V-Klasse Marco Polo.


„Eigentlich sind wir jedes Wochenende unterwegs. Früher haben wir immer endlos viel Zeit mit der Organisation von Hotels und Unter- künften verbracht, heute fahren wir einfach zum Veranstaltungsort und schlagen dort gleich unsere Zelte auf“, erzählt Goran Golik. Man suchte nach einem Fahrzeug, das sowohl das schwere Boot schleppen kann als auch für einen Kurztrip in die umliegenden Städte nebst Museums- und Café-Besuch in der Altstadt nicht zu behäbig ist. „Insofern ist der Marco Polo ein perfekter Kompromiss: Schnell auf der Autobahn, kompakt in der Stadt, und man kann darin schlafen.“ Auf Kochen, Duschen etc. im Fahrzeug wird

übrigens gerne verzichtet: „Das war von Anfang an nicht gefragt, sonst hätten wir ein Wohnmobil gebraucht.“


Sowohl Goran als auch Barbara Golik sind Freiberufler, dort, wo ihr Laptop ist, ist ihr Büro. Da lassen sich 40.000 abgespulte Kilometer pro Jahr im Ausland easy unterbringen. So ist der massive Fahrradständer für zwei E-Bikes, ein Mountainbike und ein Klapprad das einzige Luxus-Extra, das man sich zusätzlich zum Marco Polo leistet. Und auch das ist praktisch gedacht: „Es passt beim Parken über die anderen Autos.“ •