April 2018

Überarbeitet und verfeinert:

Die AMG C-Klasse

Wenige Wochen nachdem die überarbeitete Mercedes-Benz C-Klasse am Genfer Autosalon 2018 präsentiert wurde, zeigt sich das meistverkaufte Modell der Marke nun von seiner sportlichsten Seite.

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och während Mercedes-AMG C 43 Coupé und Cabriolet einen saftigen Leistungszu- schuss von ganzen 23 PS erhalten, geht der große AMG, der auch als Limousine und T- Modell erhältlich ist, leer aus. Allerdings ist manchmal genug einfach genug, immerhin

leistet der wuchtige V8-Motor mit 4,4-Litern Hubraum sowieso schon kraftvolle 476 bis 510 PS – was die sportlichste aller C-Klassen zur unangefochtenen Nummer Eins im Fahrzeugsegment macht. In 3,9 Sekunden absolviert der Mercedes-AMG C 63 S den Paradesprint von 0 auf 100 Stundenkilometer, Schluss ist erst bei 290 km/h.

Nicht gerade zivil, aber jedenfalls ziviler geht es bei den Mercedes-AMG C 43-Modellen zu. Aus dem weiterentwickelten 3-Liter-V6-Motor werden nun 390 PS geschöpft, ein sattes Drehmoment von 520 Newtonmeter steht ab 2.500 Umdrehungen zur Verfügung. Das Mercedes-AMG C 43 Cou- pé sprintet somit in 4,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h, das Cabrio benötigt 0,1 Sekunden mehr.

Auch optisch wurde die C-Klasse verfeinert: So unterstreicht der C 63 durch den AMG-typischen Kühlergrill mit vertikalen Lamellen den sportlichen Charakter des Modelles, beim „kleinen“ AMG sorgt die Frontschürze mit zusätzlichen Flics für eine unverwechselbare Optik.

Neues lässt sich selbstverständlich auch im Innenraum finden: Die markanteste Änderung ist wohl die frischeste Generation des AMG-Lenkrads, welche sowohl im Mercedes-AMG C 43 als auch im C 63 Einzug hält. Diese sticht durch eine abgeflachte Unterseite und einem perforierten Griffbereich mit einem enorm sportlichen Design hervor und zeugt von der schieren Macht, die unter der Motorhaube lauert. •