Februar 2018

Februar 2018

Marc Janko

Ist das nicht ein „Downgrade“, vom CLS 63 AMG auf den GLE 350? Kommt dar- auf an wie man es sieht. Für mich war es eine pragmatische Entscheidung. Ich fahre nun oft und viel weite Strecken. Und da ist es angenehmer, wenn man nicht alle 400 Kilometer einen Tankstopp einlegen muß. Ausserdem lebe ich in der Schweiz, da darf man nicht schnell fahren. Der AMG hat sich immer ein bissl so angefühlt, als würde man mit einem Rennpferd durch die Stadt galoppieren.


Naja, so wenig Leistung hat der 350er aber auch nicht … Nein, natürlich nicht. Aber gegen den AMG ist er ein Mäuschen. Ausserdem hab ich Familie, ich brauche Platz. Und da wurde der CLS rasch zu klein.


Wie lange sind Sie nun schon der Marke mit dem Stern zugetan? Ich fahre seit drei Jahren Mercedes. Zuerst hatte ich ein paar Testwagen, die haben mir gefallen und dann habe ich bei Pappas Salzburg zugeschlagen.


Wieviel Kilometer fahren Sie im Jahr? An die 20.000. Und wie gesagt, das meiste Langstrecke. Wenn man in der Schweiz wohnt, fernab von den Freunden und der Fa- milie, dann will man schon öfter mal heimfahren. Und weil Österreich quasi in Schlagdistanz zur Schweiz liegt, macht man das oft sehr spontan. Dann tut es gut, nicht dauernd tanken zu müssen. •

IM INTERVIEW

Wie er im Interview angibt, pflegt der 35jährige Wiener, sich „jeden Sonntag mit 23 verrückten Menschen zu treffen, die sich kurze Hosen anziehen und einem Ball nachjagen“ – als ob wir das nicht gewußt hätten, als wir danach fragten, was er so tut. Ok, also – nach Stationen in Österreich, der Türkei, Australien und Tschechien spielt er bis zum 30.6.2019 für den FC Lugano in der Superleague. Seinen Mercedes-AMG CLS 63 tauschte er jüngst gegen einen GLE 350 … ist kürzer treten angesagt, Herr Janko?