April 2018

Peter Veider

Die Berg-Legende

Peter Veider, gebürtiger Deferegger, ist nicht nur Geschäftsführer, sondern auch sowas wie Gallionsfigur der Tiroler Bergrettung, der er als 2004 auch als Ausbildungsleiter vorsteht. Warum er für die Bergrettung auf Nutzfahrzeuge vertraut und warum er die Bezeichnung „Legende“ nicht mag, erzählt er im Kurztalk mit dem Starreport …

Wieviele Mercedes-Nutzfahrzeug sind derzeit bei der Tiroler Bergrettung im Einsatz?  Wir haben mittlerweile 40 Fahrzeuge, jdees Jahr kaufen wir sechs, das ist so ausgemacht bis ins Jahr 2020 hinein.


Welche Modelle haben Sie im Einsatz? Das sind Vito Allradund Sprinter, wobei wir die Sprinter immer bei Achleitner auf Allrad- antrieb mit Untersetzung umbauen lassen.


Welche Anforderungen hat die Tiroler Bergrettung an die Fahrzeuge?  Das sind ja alles Einsatzautos. Die müssen geländetaug- lich sein, also nicht so richtig, aber dass man halt auf leicht unwegsamem Gelände Patienten transportieren kann. Alle Autos wer- den von uns so ausgerüstet, dass man problemlos Liegendtransporte damit durchführen kann und auch andere Personen darin Platz haben


Haben Sie auch PKW im Einsatz? Wir haben schon auch eine G-Klasse im Einsatz, aber generell müssen wir natürlich darauf schauen, dass wir vorsteuerabzugsfähige Autos betreiben.


Wie lange sind Sie schon für die Tiroler Bergrettung tätig? Ich bin seit 1987 bei der Bergrettung in Tiro, seit 1996 bin ich Aus- bildungsleiter, seit 2004 auch Geschäftsführer. Ich bin selber ein absoluter Berg-Mensch, ich finde das auch sehr wichtig, dass man selbst mit der Natur eins ist und alles kann und alles sleber macht, damit man auch immer weiß, wovon man redet.


Sie selbst sind ja sowas wie eine Legende der Tiroler Bergrettung … Also, Legende klingt immer scheiße. Das klingt vor allem alt. Ich bin 62, aber ich fühl mich nicht so. In meinem Job ist es wichtig, dass man extrem fit ist. Wenn ich selber mit Bauch und unfittem Aussehen daherkomm, dann kann ich von meinen jungen Mitarbeitern nicht verlangen, dass sie selbst top in Schuß sind. Das ist für mich Prinzip.